Apres Weißensee Tour 2020 #Stefans-Motorradtouren

Weißensee Tour vom 30.06-04.07.2020. Berg und Tal pur, haufenweise reifengeiler Asphalt, 5 bis zu den Nasenhaaren motivierte Fahrer auf PS-Boliden, wie nur Biker sie mögen. Die Bikerknifes sind gewetzt, mit den Stiefeln wird gescharrt. It’s Mopedtime!

Treffpunkt 07.20 Uhr an der Avia Tankstelle in Maxhütte. Sprit fassen und dann geht es los, erstmal kurz Asphalt schruppen. Dann Kurven absurfen, Spaß auf Bestellung!

Anfahrt über Rosenheim und Großglockner

Und ab geht die Post

Rauf auf die Böcke, dann kurzer Trip über die A93 bis zum Abzweig B15n Richtung Landshut. Von da geht es weiter Richtung Rosenheim. Dorfen, Haag, Wasserburg, um kurz vor Rosenheim rechts ab zu biegen. Traunstein, Inzell, hoppla, willkommen in Österreich, Lofer, Saalfelden, Zell am See und dann geht es rauf, auf die Große Glocke. Das Ding haben wir nie gesehen, hihi, wir sind zügig unterwegs, der Verkehr hält uns kaum auf. Satte 27€ pro Bike, meiiiine Herren, was ein Haufen Kohle, aber wir haben zwei Biker dabei, die waren hier oben noch nie, dann lohnt sich das Ticket für die große Glocke… wo immer sie hängt… auf alle Fälle, also abgehakt.

Überraschung…

Zu unserer aller Überraschung ist fast nichts los auf der Groß Glockner Hochalpenstraße. So können wir ziemlich zügig den höchsten Berg Österreichs absurfen. In Lienz angekommen, geht es links weg Richtung Oberdrauburg, dann weiter bis Greifenburg. Hier rechts ab und über den Kreuzberg kommen wir an unser Ziel, Weißbriach. Satte 430km 5,5Std. Fahrzeit, da geht was! Selbst für Sportpellen ist hier immer was dabei!

Schaumanedcoolaus?

Quartier ist übrigens das Hotel Nagglerhof in Weißbriach, kann ich sehr empfehlen, von hier starteten jeden Tag unsere Touren. 5 Teilnehmer insgesamt, 4 aus dem Städtedreieck, einer vom Bodensee.

Tour Tag 1 Nockalmstraße

Wir starten um 08.45 Uhr vom Hotel und sind sofort in einem kleinen aber piekfeinen Pass, dem Kreuzberg. Kurven und Radien aller Art werden dem Biker vor die Reifen geworfen, das macht richtig Spaß. Weiter geht es über Greifenburg, Spittal und Gmünd, wo wir wieder auf ein super interessantes Stück Straße stoßen, die B99. Dieses gewundene Stück Asphalt, das sich neben und unter der A10 durchschlängelt, ist ein kleines Sahnestück. Bei der Kremserbrücke angekommen surfen wir rechts ab Richtung Nockalmstrasse, laut Motorrad, die schönste Motorradstrecke in Österreich. Was soll ich sagen, eine sehr geil und anspruchsvoll zu fahrende Bergstrecke.

Bikercappu und mehr

Kurz unter der Passhöhe machen wir die erste Rast des Tages. Die Fahrer müssen mit nem Bikercappu betankt werden. Gleich danach ballern wir in die Auffahrt zur Turracher Höhe. Ballern hört sich aggressiv an gell. Hey, ich fahre nen Zweizylindermotor mit 1301 ccm Hubraum… 173 PS… da ist die Bezeichnung ballern scho richtig! Locker flockig geht es weiter über Predlitz und die Flattnitzer Höhe, Gebenberg Lamprecht, Neumarkt wo die zweite Rast mit Mittagessen eingenommen wird, sehr lecker. Weiter geht es über St. Salvator, Straßburg, St. Ulrich, Feldkirchen bis Villach wo noch ein Tankstop auf dem Programm steht. Ne kurze Tasse Kaffee noch dazu. Dann noch die Beine vertreten, um die letzte Etappe der Tagestour in Angriff zu nehmen.

B83 Arnoldstein, Freistritz, Hermargor ab auf die B87 wieder zurück nach Weißbriach

Mittelschwere harmonisch zu fahrende Tour die durch die Highlights Nockalm und B99 aufgewertet wird, 370km 6Std. Fahrzeit. Und trotz der langen Fahrzeiten war Spaß immer Programm.

Seitenwagenfahren mitm Naturbike „Hanging off“ ist immer wieder Thema…

Tour Tag 2 Slowenien

Wir starten wieder um 08.45 Uhr. Gefahren wird über Hermargor und Förolach Richtung Friaul. Hier treffen wir, nach der Grenze, auf die SS13, Friauler Höhenstraße, die uns in langen geschwungenen Bögen zur SS54 bringt und schließlich zur Slowenischen Grenze. Hier geht es bis nach Kransjka Gora wo wir links abbiegen und über den Vrsic Pass ins Socca Tal kommen. Besonderheit der höchste Pass Sloweniens mit 1611m, Achtung Kehren an der Nordseite alle mit Kopfsteinpflaster und Teer in sehr schlechtem Zustand. Trotzdem unbedingt fahren ein Erlebnis. Durch das Socca Tal geht es weiter, eine landschaftlich sehr schöne Strecke mit Kurven aller Colleur entlang des „Flusslaufes“ der Socca.

Der Wendepunkt

Wir erreichen Bovec und dann geht es weiter bis Kobarid wo wir eine Pause einlegen. Kobarid ist auch gleichzeitig der Wendepunkt unserer heutigen Tagestour. Wir streifen auf der Rückreise wieder Bovec um uns dann Richtung Predil und der italjenischen Grenze nähern. Kurz vor der Grenze, am Lago Predil, gibt es die zweite Pause des Tages. Wunderschön gelegen mit Imbiss Hütte, ließen wir es uns hier gut gehen. Nun machen wir uns über die SS54, hier sehr anspruchsvolle Streckenführung mit Kehren in den Tunneln, auf um über Pontebba ins Nassfeld zu gelangen. Nassfeld Pass, ein schöner Pass, mit ein zwei tückischen Streckenführungen aber leider auch in schlechtem Zustand.

Pausen an Fotohighlights sind immer dabei, damit man sich auf die Straße konzentrieren kann. Hier im Bild… die KTM 1290 Super Adventure S, Jörgs Moped

Auf der Österreichischen Seite geht’s weiter über Trepolach, Kötschach Mauthen und Hermargor wieder zurück nach Weißbriach

Eine anspruchsvolle Tour, die durch die tollen Landschaften in Slowenien und Italien nochmals aufgewertet wird. 340km 6,5 Std. Fahrzeit, absolut cool.

Brauni voraus. Dank Headset hat er auch hinten Augen!

Tour Tag 3 – Italien ist angesagt

Wir starten wie üblich 08.45 Uhr, bewegen uns auf unserer Route über Kötschach Mauthen und Plöckenpass nach Italien. Achtung auch hier auf der italienischen Seite in der Abfahrt viele Kehren in Tunnels. Nun geht es weiter über Paluzza und Sella Falcada bis Comeglians. Dann weiter Prato Carnico, Sella Ciampigotto, Vigo di Cadoro (bis hier ein tolles Stück Asphalt das mit tollen Kurven und super Asphalt glänzt). Hier biegen wir links ab und gehen über ein schnelles Verbindungsstück bis Pieve di Cadore um hier wieder links ab zu biegen und in die Auffahrt zum Passo Staulanza zu gelangen.

Oktays Aprilia Tuono V4, da geht was!

Ein Highlight nach dem anderen

Am Ende der Passstraße biegen rechts ab und gelangen sofort zum Highlight der heutigen Tour dem Passo Giau. Sehr anspruchsvolle Strecke mit endlosen Kehren und Kurven, aber Vorsicht Belag teilweise sehr glatt. Dann auf Passhöhe diese Aussicht, für mich die schönste in den ganzen Dolomiten. Sella Stock, Marmolada, Tre Croci, Drei Zinnen usw. Mega und das ganze bei einer kleinen Brotzeit mit Espresso in der Passhütte.

Der Fehlerteufel schlägt zu

Dann geht’s weite Cortina d’Ampezzo, Passo Cimabanche, Toblach und jetzt schlägt der Fehlerteufel zu. Oktays Schaltautomat an seiner Aprilia bricht. Gott sei Dank gelingt es uns in mit Panzertape und Kabelbinder das Gestänge wieder so weit zu fixieren das wir nach Hause gekommen sind. Wieder zurück in Österreich geht es über den Kartitscher Sattel und Lesachtal durch Kötschach Mauthen hier schlägt der Fehlerteufel heute das zweite Mal Gnadenlos zu. K1200RS Benzinpumpe undicht verliert jede Menge Sprit. Wir stehen. 2 Mann los zur nächsten Tankstelle Sprit holen. Dann los tanken und über Hermargor zurück nach Weißbriach. ADAC anrufen, dere kommt sichtet die Lage, Moped muss stehen bleiben wird nach Hause transportiert. Erdogan muss mit Auto nach Hause fahren sch… Ansonsten eine sehr anspruchsvolle Tour, Kurven, Kurven und nochmals Kurven – 390km 7,5Std. Fahrzeit, mit absolut besten Aussichten, Bikerherz was willst du mehr.

So macht man Fotos, Bilderbuchmotiv auf der Passhöhe

Heimfahrt Felbertauern

Abfahrt Weißbriach um 08.30 Uhr. Es geht über Lienz, Felbertauern, 10,50 € pro Moped deutlich günstiger als der Großglockner. Mittersil, Jochberg, Kitzbühel sind die nächsten Zwischenziele auf unserer Strecke. Nun stehen Wörgl Kufstein und Rosenheim auf unserem Plan. Rosenheim haben wir erfolgreich hinter uns gebracht, da geht es auch schon wieder weiter über Wasserburg Haag und Taufkirchen. Nun fahren wir schon vor die Tore von Landshut. Nach Landshut gehen wir wieder, wie bei der Anreise, auf die B15n, um dann wieder auf die A93 zu wechseln und über Regensburg wieder nach Hause nach Maxhütte zu gelangen.

Damn, Sprit , wir brauchen Sprit. Erdogan wird mit nem vollgtankten 5er Reservebenzinkanister versorgt. Erdogans BMW ist die Benzinleitung gebrochen, und er verliert Sprit, eine Menge Sprit… bis zum Hotell soll es noch reichen.

Kurzes Resüme:

Vorbildliche Truppe, super diszipliniert gefahren, für die beiden Ausfälle konnten die Fahrer nichts. Die Strecken, interessant und oftmals auch nicht ganz einfach, dennoch denke ich, das auch nicht so versierte Fahrer diese Tour gemeistert hätten. Wie Ihr sicher wisst ist, nach der Tour vor der Tour. Am 08 – 13.09.2020 geht es nochmal zum Saisonabschluss los an den Gardasee, ein zwei Plätze wären noch frei.

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Auf geht‘s, ab an den Gardasee, die Ora besuchen. Eine Besonderheit, die jeder Surfer zu schätzen weiß!

Hier reinschnuppern

Eine Tourbeschreibung zur Saisonabschluss-Tour Monte Baldo am Gardasee findet Ihr hier!

In diesem Sinne, mdlHzG dbrauni

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