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    ÖSTERREICH – SÜDTIROL QUICKY

    Mario, Ecki und Ich sind am Mittwoch, 16.09, Nachmittags auf einer kleinen Runde unterwegs. Mario schmeißt so in die Runde das er nächste Woche ab 21.09 Urlaub hätte. Ob vielleicht jemand Zeit und Lust haben würde mit Ihm 2 Tage auf Tour zu gehen. Ich meinte nur lapidar, machen wir 3 Tage daraus und ich bin dabei.

    Soviel zur Vorgeschichte. 3 Tage nach Sölden, Sonntag bis Dienstag, das wird ein Spass.

    20.09.2020 Anfahrt

    Abfahrt bei Mario in Zeitlarn um 08.00 Uhr am Morgen

    8.00 Uhr ich hole Mario, bei Ihm zu Hause, ab. 8 Grad, frisch aber sonnig, beste Voraussetzungen. Wir starten über die B16 Richtung Kehlheim, wechseln auf die alte B16, dann die B301 bis Allershausen. Auf die Autobahn an München vorbei bis nach Oberau. Hier gehts ab Richtung Ammerwald, Plansee und die B171 bis zum Abzweig Ötztal. Durch das Ötztal bis Sölden und hier machen wir einen Abstecher zum Rettenbachgletscher (Achtung maut 10,50 für Moped) und bekommen gratis eine Fahrt durch die Waschanlage.

    Kurz nach der Mautstelle beginnt es zu regnen, toll. Wir genießen, die zum Teil, schlimme Aussicht. Der Gletscher ist in einem erbärmlichen Zustand. Gletscherstrasse wieder runter dann weiter nach Zwieselstein, wo wir unser Hotel beziehen. Wir freuen uns bei einem Bier auf das gute Abendessen. Damit ist der Tag gelaufen, Wetterbericht für Morgen, Sonne wie geil.

    Erste kurze Kaffeepause bei München
    Kurzer Abstecher bei der Anfahrt hinauf zum Rettenbach Gletscher bei Sölden
    Aussicht vom Hotel Brückenwirt in Zwieselstein

    21.09.2020 Der Tourtag

    Wir starten um 8.45 Uhr, nach einem klasse Frühstück. 100m nach unserem Hotel schon die erste Kehre zur Auffahrt zum Timmelsjoch, dem ersten Pass unserer Tour. Österreichische Seite fast zur Autobahn ausgebaut, kommt nach dem Gipfel die italienische Seite, der interessante Teil des Passes. Kehren Tunnel Rampen alles was Pässe interessant macht und uns Spass bringt.

    Ausblick vom Passo Rombo Timmelsjoch bei mäßigem Wetter

    Kaum haben wir das Timmelsjoch verlassen, schwenken wir sofort in die Auffahrt zum Jaufenpass ein. Die erste Überraschung des Tages, der Pass ist von der Passairer Tal Seite her in einem tollen Zustand. Hier haben die Italiener ganze Arbeit geleistet. Auf dem Pass ein Kurzer Cappu und schon gehts wieder runter.

    Die nächste Station der Jaufenpass bei bereits gutem Wetter

    In Sterzing angekommen, biegen wir so gleich wieder rechts ab, in die Auffahrt zum Penserjoch. Hier gehen wir wieder bis 2211m über Null. Oben angekommen, immer noch Sonne, genießen wir die Aussicht.

    Für unseren nächsten Stop am Penserjoch haben wir bereits besten Sonnenschein

    Wieder auf unseren Bikes, geht es Abwärts ins Sarntal wo wir gleich wieder links abbiegen und in die Auffahrt zum Passo Rennon (Ritten) gelangen. Dieser Pass oberhalb Bozen ist teilweise mit Vorsicht zu genießen. Sehr eng, sehr kurvig, Haarnadel Kehren alles mit dabei. Kurze Pause mit Cappu, wie könnte es anders sein, dann gehts die Abfahrt hinunter nach Bozen. Das genaue gegenteil zu Auffahrt, gut ausgebaut geile Kurven und Kehren und griffiger Asphalt, bast.

    Mendelpass und Brezerjoch ein grandioses Duo

    Bei Bozen wechseln wir auf die SS12 um die Landeshauptstadt so schnell als möglich hinter uns zu lassen. Nun steht ein Kleinod auf unserem Plan, der Mendelpass. Vorsicht im unteren Teil auf 60 begrenzt, geht es ein Stück weiter oben wieder frei zur Sache. Gute Strasse tolle Kurven und Kehren, was will man mehr, supi.

    Der Mendelpass ein Kleinod auf unseren heutigen Tour

    Mendelpass erfolgreich hinter uns gelassen, wenden wir uns nun einem Verbindungspass Richtung Ulthental zu, dem Brezer Joch. Kleiner Tricki Pass, teilweise direkt durch die Felsen geschlagen. Sehr schön zu fahren, macht echt Laune. Nach dem Brezer Joch, wie schon gesagt, geht es weiter mit einer Überfahrt 1700m, unbenannt, um dann im Ulthental zu landen. Das Tal ist ein Geheimtipp für Kurvenjunkies. Super zu fahren und klasse Teer, Spass garantiert.


    Passo Rombo die Zweite

    So nun noch an Meran vorbei um ins Passairertal zu gelangen wo wir nochmal in Ruhe einen Cappucino und ein Wasser zu uns nehmen, Flüssigkeit ist wichtig. Frisch gestärkt nehmen wir nun die letzte Etappe für heute in Angriff, Timmelsjoch die zweite. Nun ist es soweit, der Wettergott gibt uns doch noch einen kleinen mit. ab 1600m beginnt es zu regnen. Über dem Joch drei Kehren später ist aber alles schon wieder trocken und wir können unseren Super Tourtag ganz ruhig zu Ende bringen.

    Hier nochmal ein Bild von der Auffahrt zum Timmelsjoch italienische Seite

    22.09.2020 Heimfahrt

    Ötztal wieder nach vorne, bei Oetz rechts weg Richtung Kühtai. Für unsere Heimfahrt bietet sich dieser Pass bestens an. Nach dem Kühtai landen wir direkt an der Auffahrt zum Zirler Berg, wo wir uns links nach Seefeld halten und über die Leutasch Klamm nach Mittenwald kommen. Deutschland du hast uns wieder.

    Wieder in Deutschland

    Hier geht es weiter über die Kochel und Walchensee Strasse bis Penzberg wo wir wieder, zwecks München, auf die Autobahn gehen. München hinter uns bis Allershausen verlassen wir die Bahn und fahren wieder über die 301 Abensberg und Kehlheim bis nach Zeitlarn, wo ich Mario zu Hause abliefere. Nicht jedoch ohne Ihm noch einen Cappu und ein Wasser ab zu knöpfen.

    Auf der Heimfahrt über das Kühtai
    Beim Mario dahoam auf an Abschiedskaffee

    Wunderschöne 3 Tage gehen leider zu Ende. 1200km, 330km davon über 8 Pässe, ein Klassiker, immer gerne wieder.

    Ihr wisst ja nach der Tour ist vor der Tour, in diesem Sinne lhzg dbrauni

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