Ideallinie, ein Meter breit, wie geht das denn?

Die Ideallinie ist eine gedachte Linie, die auf einer Rennstrecke den schnellstmöglichen Weg beschreibt. Dieser kann allerdings unterschiedlich für verschiedene Fahrzeuge oder Fahrstile sein. Auch verschiedene Abstimmungen (Technik Skills) bedingen manchmal verschiedene schnellste Linien, sagt Wikipedia. Die Ideallinie kannst Du aber auch auf der Landstraße, Bundesstraße oder viel besser noch in Pässen finden, nur sind da eben ein paar Hindernisse mehr zu Hause. Solche Dinge wie Gegenverkehr, Dreck, unterschiedliche Fahrbahnbeläge, Fußgänger und noch mehr.

Ideallinienbreite und Zielgenauigkeit:

Im wesentlichen hängt die Breite der Ideallinie davon ab, wie genau du sie zu treffen vermagst, ohne andere zu gefährden. Du triffst die Ideallinie definitiv nicht, wenn du zu schnell unterwegs bist und zum Beispiel in den Gegenverkehr abdriftest oder um die Kurve pendelst. Dann hast du dein Idealliniefenster zu weit aufgemacht und gefährdest andere. Als fortschrittlicher Fahrer sollte dein Idealliniefenster so um die 20 – 50 cm groß sein. Damit wärst du ein sehr zielgenauer und versierter Fahrer. Im Rennsport ist das Treffen der 15 cm breiten Ideallinie entscheidend. Sowohl im Rennsport als auch auf der Straße gilt: Triffst du die Linie, dann bist du automatisch schnell, du entwickelst dich, dein Fahrstil sieht dann aus, als würdest du auf Gleisen fahren. Du hältst dich an die Regeln und doch vermag dir kaum einer zu folgen. Und dabei hast du noch nicht einmal aufgezogen. Auf der Rennstrecke ist die Ideallinie deshalb zu Hause, weil man sie hier am schnellsten erfahren kann. Hier gibt es keine Hinternisse, nichts außer dem Bike und dir. Die Strecke wiederholt sich, die Kurven wiederholen sich, du wirst schneller und wiederholen bedeutet lernen.

Kommentar verfassen