Most technical sidestep – PZRacing GPS Laptimer Zubehör – Zusatzhardware zum Abgewöhnen? #Aprilia Tuono V4 # KTM 1290 Super Adventure S

Je weniger Arbeit man auf den Trackdays mit der Technik hat, desto mehr Brain ist für die Strecke vorhanden. Dabei sind Helferlein oder Hardware-upgrades sehr willkommen.

Zu Oktays Vorbereitungen auf das Fahrsicherheitstraining neben dem Kennenlernen der Helferlein und Fahrmodis auch der eingebaute Laptimer auf seiner Aprilia Tuono V4 dazu. Was er da genau gemacht hat und wie er seinem Laptimer, GPS hinzufügte, berichtet er gleich hier.

Oktay, du hast dich für die Strecke ebenfalls vorbereitet, wenn man dein Cockpit anschaut, dass sieht es aus, wie das einer Rennmaschine, wie hasst du dein Bike für die Strecke präpariert und wie war das Ergebnis?

Der Vorteil der Tuono, man ist mit diesem Bock nahezu sehr gut auf die Rennstrecke vorbereitet. Neben dem überwältigendem Race Mapping sind Spielereien, wie LaunchControl, Pit- Limiter und Chronometer Serienausstattung der Tuono V4. Und das ist erst die Spitze des Eisbergs.

Ein Knopfdruck und die Tuono ist im Racemode

Mit einem Knopfdruck kann man das Bild des TFT-Cockpit von Street- auf Racemodus umstellen. In diesem Fall hat man die aktuelle Zeit sowie die Runden- und die Bestzeit bestens im Blick. Doch jetzt stellt sich die Frage: Wie startet man den Laptimer an der Tuono überhaupt? Nach dem Einlesen in der Betriebsanleitung stelle ich fest, dass das Chronometer nur durch manuelle Betätigung aktiviert wird, in dem ich die Lichthupe betätigt. Und zwar, muss jedes Mal wenn man über Start/Ziel Linie fährt, auf die Lichthupe gedrückt werden. Die Ausstattung ist zwar toll, aber die manuelle Betätigung ist nicht so gut gelöst. An einem GPS-Empfänger wurde hier gespart.

Cockpit Ansicht der Aprilia Tuono V4, hier insbesondere ist der Racemode eingeblendet.

Konzentration und nicht Fummeln

Wieso finde ich das nicht gut, den Laptimer manuell mit der Lichthupe betätigen? Ganz ehrlich, wer möchte sich auf der Start-/Ziellinie auf das Betätigen der Lichthupe konzentrieren, wo doch dieser Streckenabschnitt dazu gedacht ist, seinen bestmöglichen Highspeed herauszukitzeln, das Bremsen ist auch nicht ohne. Bestimmt keiner. Ich will mich lieber auf die Strecke konzentrieren, also musste eine andere Lösung her… eine weniger stressige, ungefährlichere Lösung…

Autodrom Most war auf der Liste

Nach diversen Google Recherchen bin ich auf den GPS-Empfänger von PZRacing gestoßen. Ein Hardware-Upgrade, einfach an der Tuono per Plug-n Play anstecken, das Gegenstück ist bereits unter dem Soziussitz vorbereitet. Was macht das Teil? Es ist ein GPS-Empfänger, der der Tuono fehlt und arbeitet mit dem Serieninstrument zusammen. Hört sich perfekt an, da das manuelle Betätigen wegfällt und die Zeitaufnahme wie gewünscht automatisch funktioniert. Zusätzlich sind 100 Rennstrecken vom Werk aus einprogrammiert. Also einfach auf die Strecke fahren, der Empfänger erkennt die Strecke und setzt seinen Start/Ziel fest, so der Plan. Autodrom Most war mit auf der Liste.

Cockpit Aprilia Tuono V4, mit Zusatzhardware – PZRacing – GPS Empfänger, gemäß Anleitung eingebaut. Wollte es gleich bei der Veranstaltung von Richie-Race in Most ausprobieren. So sieht das dann aus.

Start / Ziel überfahren nichts passiert

Vor Ort angekommen fuhr ich meinen ersten Turn. Hier im Bild, sind die ersten Zeitaufnahmen mit dem Teil. So toll hat es leider doch nicht funktioniert. Manchmal wurde nicht erkannt, dass ich über die Start/Ziel fuhr und mehrere Laps wurden somit zusammen gezählt. Teilweise hat es mittendrin die Zeit gestoppt, was ich mir auch nicht erklären kann.

Lap Times Anzeige – Aprilia Tuono V4

Drag and drop, Pustekuchen

Nein ich habe für keine der Runden 07:10 Min/Lap gebraucht, und nein meine beste Runde war nicht die 00:31 Min/Lap. Keine Ahnung was das Teil da gemacht hat. Leider ist es in den nächsten Turns nicht besser geworden.

Notlösung

Mit dem einem Knopf auf dem Gerät kann man den Start/Ziel-Punkt selbst setzen. Gedacht ist es insbesondere für Strecken, die nicht einprogrammiert sind. Allerdings müsste man hierfür mitten in der Strecke stehen, den Knopf drücken und die Zeit abwarten bis es die Einstellung übernimmt, das wären lebensgefährliche 1 Minute und ein paar zerquetschte Sekunden. Aber bei so einer Veranstaltung hat man definitiv keine Zeit und Möglichkeit mitten auf der Rennstrecke zu stehen. Habe es des öfteren versucht, so nah wie möglich an der Strecke, auf der Boxengasse, direkt neben der Strecke den Punkt zu setzen, ich blieb aber leider erfolglos.

Drag & Drop oder Einbauen draufsitzen losfahren geht – gibt es nicht!

Schlussendlich musste dann doch die manuelle Betätigung her halten, so Oktay. Für das kommende Jahr, will er sich nach einer anderen Lösungsmöglichkeit umsehen. Bevor solche Geräte auf den Markt kommen, sollten diese erst einmal getestet werden. Jetzt heisst es erst mal wieder Fummeln, Nachlesen, Suchen Probieren und Studieren… jedes mal das gleiche Theater. Sollte es eine Lösung für Oktays Problem geben, dann schreibt doch einen Kommentar. Sollte wir schneller sein, mit der Problemlösung, dann schaut doch mal wieder vorbei, auf den Weg zur Ideallinie.

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