Reifenwahl Landstraße – Der neue Dunlop Trailmax Meridian – 10-90 – Reifentest der anderen Art – Stadt / Land / Bahn #KTM 1290 Super Adventure S

Der Motorradmarkt – Big Enduros im kommen – Dunlop reagiert

Auf dem immer stärker wachsenden Markt von Big Enduros wie der KTM 1290 SAS, der BMW R 1250 GS, der Honda Africa Twin, der Suzuki V-Strom oder Triumph Tiger erwarten die Fahrer eine immer größere Leistungsfähigkeit ihrer Maschinen. Waren früher Sportmotorräder an der Spitze der Verkaufscharts, so sind es mittlerweile Naked Bikes oder Reiseenduros jenseits der 150 PS Grenze. Gepaart mit Supersportgenen sind diese Monster am gefragtesten. Als alter Supersportler und Tourensportler bin ich von diesen Big Enduro Monstern speziell von KTM mit deren sehr bequemen Sitzposition und der einhergehenden Langstreckentauglichkeit deren unbändigen Leistung…

Trailmax Meridian für Reiseenduros und Big Enduros / Auszug aus der Dunlop Broschüre

äußerst angetan! Mit diesen fliegenden Kisten schaffe ich es sogar, mich auf der Rennstrecke zu bewähren! Gerade die KTM´s sind und bleiben deshalb etwas besonders, mega coole Sache… Das Problem, für die Leistungen, die abgerufen werden können sind auch vernünftige Reifen erforderlich. Ich brauche also ne Power Pelle für Pässe, Landstraßen und die Autobahn. Der Dunlop Trailmax Meridian könnte so ein Kandidat für mich und meine Maschine sein.

Diesmal im Fokus

Dunlop bietet die größte Reifenauswahl für Big Enduros wie meine KTM 1290 SAS: Crossover-, Sporttouring-, Hypersport- und Reiseenduroreifen sind die Zauberworte. Für mich als Sporttourer ist diese Auswahl eine extrem interessante Materie. Mal schauen, ob da was Brauchbares für mich dabei ist. Interessieren würden mich für meine KTM 1290 Super Adventure S der Hypersport Sportsmart TT und der Trailmax Meridian Reifen.

Trailmax Meridian im Test

Komplett neu entwickelt soll der Trailmax Meridian für die komplexen Anforderungen einer Big Enduro in punkto Performance und Laufleistung ein Ausrufezeichen setzen! Das klingt doch viel versprechend und es lohnt sich sicher, hier sehr genau hinzusehen! Wie viel Spaß kann ich mit der Wunderpelle Trailmax Meridian tatsächlich haben?

Rauf die Pelle, fertig, los!

März 2020, Saisonstart: Der vielseitige Meridian Reifen von Dunlop ist montiert und fühlt sich schon zu Beginn der Fahrt recht gut an. Obwohl es nur ca. 3 Grad Asphalttemperatur hat, wage ich mich schon bald in die extreme Schräglage von über 30Grad. Sporttouren bei Null Grad – und es geht. Nach einigen Aufwärmkilometern Landstraße ist der Reifensatz soweit, „rangenommen“ zu werden. Trotz der Kälte bleibt der Reifen ohne Wegrutscher in der Kurve. Stark beschleunigen oder in die Kurve hinein oder hindurchbremsen – egal, alles geht!   Meine SAS mit dem Meridian Reifensatz zeigt sich von dem lausig kalten Tag absolut unbeeindruckt.

Straßenflickwerk und Kurven

Die Qualität eines Reifens zeigt sich umso mehr, je schlechter der Bodenbelag ist. Für eine Testung dieser Art ist der Schiener Berg in meiner Heimat am Bodensee bestens geeignet! Steil, kurvig, schwer zu fahren muss er sein, der Belag ein Flickwerk. Mit 80 – 100 km/h jage ich den Berg hinauf und teste aus, ob der Meridian Vorderreifen in den Kurven zum Rutschen kommt. Ich zwinge die KTM ungebremst durch die engen Kurven des Höri Bergs. Trotz der äußerst geringen Straßentemperatur krallt sich der Meridian Vorderreifen bei Neigungen über 30 Grad Schräglage kompromisslos in den trockenen Asphalt und lässt nicht einen Rutscher zu. Erstaunlich, andere Fabrikate haben hier schnell aufgeben müssen! Gelegentlich fangen meine Assistenzsysteme das Hinterrad ein. Es gelingt mir mit dem Trailmax Meridian den Schiener Berg über die Ortschaft Wangen mit einem breiten Grinsen zu Ende zu Surfen.

KTM Powersurfen im Kurveneldorado Donautal

Die Straßen sind im Donautal breiter, besser ausgebaut und es wird mir dort leichter gelingen, die Landstraßen VMax 100+ zu erreichen und das Bike gefahrlos noch weiter in die Kurve zu legen. Bis zu 40 Grad Neigung sollen ja mit dem Meridian Reifen möglich sein. Gedacht – getan. Bei jedem Überholmanöver fällt mir auf, dass meine KTM, mit dem Meridian Reifensatz verbaut, dazu neigt, vorne zu steigen, mehr als gewöhnlich. Beim Beschleunigen bin ich vorne soweit aus der Federung heraus, dass der Lenkkopf nach rechts einschlagen möchte. Kurz vor dem Einscheren holt mein Assistenzsystem mich wieder auf den Boden und stellt die gewohnte Traktion wieder her. Das liegt wohl daran, dass der Meridian eine starke und damit auch schwerere Lauffläche mit satten 9mm Profiltiefe aufweist, vergleichbare Reifen haben hier ein Profil von 6-7 mm. Außerdem ist mir aufgefallen, das der Meridian Reifen im Vergleich zu anderen Tourenreifen, etwa dem Michelin Road 5 Trail Hinterreifen, satte 1,6 kg schwerer ist. Massenträgheit spielt hier wohl noch eine Rolle, trotzdem lässt sich der die SAS ohne große Anstrengung durch die Kurven fahren.

Physikstunde bei Physikprofessor Maurer

Kann es sein, dass das Gewicht des Hinterrades auf das Steigen meines Bocks Einfluss hat? Ich lese einige Seiten von Carbonfelgenherstellern durch und finde dort einige interessante Ansatzpunkte dafür, aber noch keine Bestätigung. Schlussendlich finde ich auf YouTube ein Video von Prof. Dr. Maurer (Professor der Physik) und habe Gelegenheit, ihm Fragen bezüglich des Zusammenwirkens von Radrotation und Handling zu stellen. Wer immer mal wissen wollte, warum er sich so schwertut, den Bock durch die Kurve zu zwingen, der findet hier die physikalische Erklärung dafür!

YouTube: Zu Besuch bei Professor Werner Maurer

Zusammengefasst: Die Schwere des Rades (Kombination: Felge und Rad), dessen Rotationsgeschwindigkeit und die Größe spielen für das Handling der Maschine eine große Rolle. Am Beispiel meines 19 Zoll Vorderrads festgemacht: Das 19 Zoll Vorderrad braucht weniger Umdrehungen, um eine Strecke von 1 km zurück zu legen, als eine 17 Zoll Felge. Und je schneller das Rad dreht, also je mehr Umdrehungen es macht, desto höher sind die Anstrengungen, den Bock in die Kurve, bzw. durch die Kurve zu bringen. Deshalb lassen sich die Big Enduros mit 19 Zoll Felgen fast bewegen wie Fahrräder und auch bei höheren Geschwindigkeiten verzeihen sie eher Fahrfehler als Mopeds mit 17 Zoll Satz.

Die Theorie und der Grund warum Carbonfelgen gebaut werden

Angenommen, ich nehme jetzt eine Carbonfelge und ziehe Leichtgewichtreifen auf die Felgen, dann sollte ich mein Bike noch besser fahren können. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten würde sich das bemerkbar machen, so behaupten das zumindest die Carbonfelgenhersteller auf deren Internetseiten ich zu Hause war. Und die bauen die Carbonfelgen nicht nur, weil sie gut aussehen. Trotz des hohen Gewichts meines Hinterrads bin ich mit dem Handling meines Meridian Reifensatzes immer noch sehr zufrieden. Das erklärt aber noch nicht die jetzt forcierte Neigung zum Steigen. Fakt ist, dass mein Moped mehr Leistung benötigt, um ein schweres Hinterrad anzutreiben, als ein leichtes Hinterrad. Dazu addiert sich der sowieso vorhandene Grip der Straße. In der Summe reißt beim Angasen zum Beispiel bei einem Überholvorgang mit dem schwereren Hinterreifen für kurze Zeit ein höheres Drehmoment an der Hinterradachse. So erklärt sich dann die erhöhte Steigneigung der SAS mit dem 1,6 kg schwereren Meridian Hinterreifen.

Laufleistung und Langlebigkeit

Dunlop spricht von mehr Laufleistung und mehr Langlebigkeit. Jeder ist anders unterwegs und ich, ich habe Spaß. Mein Spaß bedeutet, ich fahre auf Material. Das geht so, andere schauen sich die Landschaft an, cruisen, chillen Moped, ich fahre sportlich, geh früh ans Gas, vermeide bremsen und versuche immer zügig aber immer noch mächtig gleichmäßig zu fahren. Die Laufleistungsgrenze meiner bisherigen Reifen liegt deshalb zwischen knappen 2500 und 5000 km. Mehr hat ein Reifensatz bei mir noch nie ausgehalten. Mit dem Meridian Reifen erhoffe ich mir trotz sportlicher Fahrweise im Bereich zwischen 30 und 210 km/h eine erheblich höhere Laufleistung, schlußendlich geht es ums Geld! Mein Ziel bei der Reifenwahl ist ein Maximum an Fahrspaß herauszuholen, bei einem Minimum an Kosten. Da ich hauptsächlich auf der Landstraße unterwegs und zur Überbrückung zum Zielort  auch auf der Bahn unterwegs bin, ist für mich das Fahrverhalten des Meridian Reifens auf der Bahn ebenfalls wichtig. Denn, auf der Autobahn verwandele ich Staus gerne in Vorselektionsphasen und versuche selbstverständlich jede Ankunftszeit auf dem Navi zu unterbieten. Also ran an den Speck, Testzeit ist angesagt.

Trailmax Meridian mächtige Profiltiefe

Highspeed, Überschall auf der Bahn

Mal sehen, wie sich der Meridian Reifen auf der Bahn verhält. Ich will schauen, ob der Reifen stabil bleibt und meine SAS, auch bei Top Speed, also um die 260 km/h rum, handlebar ist. Stichwort: Fahrwerksflattern.  Eines mal vorweg, die eingetragene Top Speed 270 habe ich mit meiner SAS noch nie persönlich erreicht, nur auf dem Prüfstand. Da ist dann nur die Walze und ein Tester und das Moped, dass den Hinterreifen auf 272 km/h beschleunigt und sonst nichts, kein Gegenwind, keine unterschiedlichen Fahrbahnbeschaffenheiten – nichts. Im wahren Leben habe ich meine SAS schon mal auf maximale 261 km/h gebracht, aber nie drüber.

Fahrnfahrnfahrn auf der Autobahn

Ich bin also wieder auf der Bahn und ziehe mal auf. Komisch, meine Katy gibt gerade mal 248 km/h her, läuft aber prima geradeaus, kein Fahrwerksflattern. Aber mehr geht halt nicht, egal wie oft ich auf der Geraden aufgerissen habe, bei etwa 248 km/h war der Spaß zu Ende. Lediglich bergab ließ sich eine höhere Geschwindigkeit erzielen. Was war da los? Ok, schon wieder Zeit zum Recherchieren. Das Internet gab nicht viel her, also nach dem Ausschlussprinzip arbeiten, wo klemmt es.

Prüfstand und Realität sind 2 Paar Stiefel

Nachdem ich meine Maschine durchgecheckt hatte und keine Mängel festzustellen waren, musste es am Reifen liegen. Da ich mir den Speed Verlust nicht erklären konnte, habe ich mit Experten von der Dekra Kontakt aufgenommen und sehr Interessantes herausgefunden! Das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Deshalb schweife ich mal ein wenig vom Thema ab und bringe euch Infos zu Tourenreifen oder Reisereifen, die dem Einen oder Anderen vielleicht sogar das Leben retten könnte.

Mein Reifenhändler Heiko bei der Arbeit, der Trailmax Meridian wird montiert.

Dekra Tourenreifen Info Special

Ich versuche die Info mal in eigenen Worten zu erklären: Gleich nachdem ich meine Feststellungen bei der Dekra mit der VMax geschildert hatte, wurde mir von einem Dekra Sachverständigen erklärt, dass die VMax meiner Katy von mehreren Faktoren abhängig ist.

KTM 1290 Super Adventure S – Ready to race!

Speziell meine Big Enduro, die KTM 1290 Super Adventure S habe zwei Besonderheiten: sie bewegt sich im Vergleich zu anderen Big Enduros (nur groß und nicht schnell) in Geschwindigkeitsbereichen, in denen nur Supersportler unterwegs sind und mit mir obenauf habe sie bei aufrechter Sitzposition einen CW Wert wie ein Scheunentor. Auf Grund der hohen Schwerpunktlage der Big Enduro müssten die Hinterreifen der SAS bei VMax eine höhere Belastung am Hinterrad auszuhalten und dazu wäre zu berücksichtigen, dass jeder Reifen bei Fullspeed einen Schlupf hat. In der Regel liegt der Schlupf bei so um die 10%, so mein Dekrakontakt. Hm, meine VMax liegt auf dem Prüfstand bei 272 km/h, die maximale Geschwindigkeit mit dem Meridian liegt bei 248 km/h, also dreht das Hinterrad bei knappen 248 km/h mit einem Schlupf von 24 km/h durch, heftig. Das ergibt einen Schlupf von insgesamt 8,8% auf rauem Asphalt. Klingt eigentlich nicht wild, aber dennoch werde ich gewarnt, dass auf Grund der hohen Belastung (Schlupf, CW-Wert wie ein Garagentor, immenser Druck auf dem Hinterrad) auf dem Hinterrad meiner 160 PS starken Monster SAS bei VMax bei der Verwendung von Touren- oder Reisereifen die mittlere Lauffläche zu kochen anfangen könnte. In der Folge wäre sogar im Bereich der mittleren Lauffläche eine Blasenbildung möglich, so dass Profil ausreißen könnte. Diese Form der Belastung habe sich im Zusammenhang mit Reise- oder Tourenreifen in Kombination mit der KTM 1290 Super Adventure S schon mehrfach ergeben. Entsprechende Reifenherstellernamen wurden mir aber nicht genannt. Strukturelle Schäden wären wohl nicht zu erwarten und man könne sicherlich noch die nächste Werkstatt aufsuchen. Der Reifen würde aber sicherlich keiner Polizeikontrolle mehr standhalten können und der Bock müsste dann wohl am Straßenrand auf den Hänger warten. Das würde vielleicht auch so manch ein eckig abgelaufenes Profil bei längeren und flotten Autobahnfahrten erklären. Also den Reifen blind vertrauen, nur, weil ein ZR Zeichen drauf ist, werde ich in Zukunft nicht mehr. Ich verstehe jetzt auch, warum mich Michelin vor der Verwendung von Straßenreifen auf der Rennstrecke ausdrücklich zur Vorsicht ermahnte. Schließlich sind Reisereifen oder Tourenreifen keine Rennreifen. Für solche Belastungen seien Slicks oder Sportreifen konzipiert worden.

Das versteh ich jetzt nicht, meine Tourenreifen haben doch die ZR-Zulassung! Die müssen das doch ab können?!

Auch hier habe ich mich erkundigt und mir wurde erklärt, wie ZR Testverfahren ablaufen können. In der Summe wird der Reifen mehrfach über einen Zeitraum von 10 Minuten auf verschiedenen Geschwindigkeitsleveln gehalten unter anderem auch bei satten 270 und 280 oder gar 290 km/h. Findet hier keine Strukturschädigung oder Schädigung der Lauffläche statt, dann bekommt der Reifen quasi den Stempel – die ZR Zulassung. Bedenkt man, dass der Reifen nur auf einer Maschine verspannt ist, auf einer glatten Fläche läuft und der Anpressdruck des Reifens auf der Testmaschine vielleicht halb so hoch ist, wie auf meiner SAS in freier Wildbahn, dann werden die Infos der Dekra immer plausibler. Schlussendlich zählt, so der Herr von der Dekra, wofür der Reifen gebaut wurde und wie und wo er verwendet werden soll. Willst Du Alpina M5 BI Turbos jagen oder die Navi Zeit unterbieten, brauchst Du nen Sportreifen. Willst Du Strecke und n bissl Schotter bolzen, bei gleichbleibender Performance, brauchst nen gescheiten Tourenreifen.

Der Trailmax Meridian Reifensatz fertig montiert – Ready to Ride

Mit dem Wissen überlege ich mir zukünftig mehr als einmal, wo ich mit meinen Reifen unterwegs sein möchte und was ich damit anstellen will. Der Meridian ist ein Reisereifen, von Rennen steht nichts in seiner Beschreibung, also toure ich sportlich mit dem Reifen. Das Porsche jagen mit schlappen 248 km/h lasse ich damit lieber bleiben. Für mich manifestiert sich damit beim Trailmax Meridian eine sichere Speed Range von 0 – 210 km/h in der ich mächtig Spaß haben kann. Für mich ist das absolut ok! 5000 km sind meine persönliche Grenze, mit dem Meridian sollte ich da locker drüber kommen. Wenn das der Fall ist, dann ist der Meridian auf sportlich angehauchten Langstreckenreisen vom Preisleistungsverhältnis her ganz klar meine erste Wahl. Jetzt muss ich nur noch sehen, wie weit ich mit dem Meridian Reifensatz komme. Einfach gelegentlich mal rein schauen. Ich schreibe diesen Artikel weiter und poste entsprechendes Bildmaterial Kilometerstand, Reifen undundund.

Fragestellung von Dunlop an mich:

„Was erwartest du von deiner Motorradbereifung, was machst du damit und was hältst du von dem Trailmax Meridian Tourenreifen?

Meine Antwort:

„Meine Big Enduro wartet mit supersportlichen Leistungswerten auf und ich erwarte, Grip ohne Ende und ein flinkes und dynamisches Handling meiner Maschine, auch bei Top Speed, besser, als es mir Supersportler bisher bieten konnten! Das geht! 10% Offroad- und satte 90% sportliches Handling auf Landstraßen und Pässen ist mit dem Meridian geplant und auch möglich. Mal sehen, ob Dunlop hält, was sie versprechen. Ich fahre nicht nur geradeaus, sondern ich lasse es in den Kurven krachen.“ Bei der Montage der Meridianreifen überlegte ich, was ich mit den 10% Offroad anfangen soll. Hand aufs Herz: Wann fährt der Durchschnitts-Adventure Biker mal Offroad oder gar im Schotter? Von meiner Jahreslaufleistung von ca. 15000 km sind das, wenn es hochkommt, tatsächlich an die 15-20 km Schotter / Wald, Baustellen oder sonstige Verfahrerle und dann schaue ich, dass ich da wieder rauskomme oder gleich wieder nach nem Navi-Update die Option „Unbefestigte Straße meiden“ aktiviere. Ich bin mit Supersportlern groß geworden, habe mich dann auf Sporttourer verlagert und bin dann auf die Big-Enduro mit Superbike Genen umgestiegen. Offroad ist nicht mein Ding, ich bin wie tausende andere hauptsächlich AUF der Piste zu Hause!“

Was halte ich nun von dem Trailmax Meridian Reifen?

Bis jetzt bin ich mit dem Trailmax Meridian Reifen in seinem Einsatzgebiet zufrieden. Für dauerhafte und gelegentlichen sportlichen Zeitreisen jenseits der 210 km/h Grenze komme ich gerne der Empfehlung nach, einen Sportreifen, hier meinen persönlichen Favoriten, den Dunlop Sportsmart TT zu fahren. Die sind für diesen High Speed Spaß extra gebaut worden und haben Highspeed definitiv mehr Sicherheit zu bieten! Zum Hypersportreifen Sportsmart TT demnächst mehr!

Hier sind alle passenden Modelle für die KTM 1290 Super Adventure S gelistet! Sehr interessant, für mich ebenfalls interessant, der Trailsmart MAX! Der nächste Reifen, den ich testen möchte!

Reifengrößen und Freigaben

Der Trailmax Meridian ist in vier Vorderreifen- (100/90-19 57V TL ; 110/80R19 59V TL ; 120/70/ZR17 60W TL ; 90/90-21 54V TL) und drei Hinterreifen-Größen (150/70R17 69V TL ; 170/60ZR17 72W TL ; 150/70ZR17 70W TL) erhältlich und deckt eine breite Palette von Modellen ab, darunter BMW GS, Honda Africa Twin, KTM Adventure als auch Suzuki V-Strom, Triumph Tiger sowie Yamaha Super Ténéré.

Hier kannst du sie herunter laden die Freigabebescheinigung: Hier klicken! Da ist dann gleich auch die Bescheinigung für den DUNLOP Meridian Reifen dabei.

Bleibt gesund Euer Jörg

3 Antworten auf „Reifenwahl Landstraße – Der neue Dunlop Trailmax Meridian – 10-90 – Reifentest der anderen Art – Stadt / Land / Bahn #KTM 1290 Super Adventure S“

  1. Super Bericht,
    ich fahre die gleiche Maschine. Im November wird diese 3 Jahre alt und ich bin bis jetzt 40000 km gefahren. Deswegen ist diese Bericht besonders interessant für mich.
    Bis jetzt habe ich folgende Reifen gefahren:
    2 x Pirelli Scorpion Trail II
    1x Michelin Road 5 Trail
    2x Continental Road Atack 3
    2 x Continental Trail Atack 3
    Den Dunlop Meridian ist schon bestellt.
    Ich habe dem Pirelli und bei dem Michelin keine Probleme mit dem Pendeln gehabt.
    Bei den Contis wird es ab 200 km/h schnell unruhig. Für mich wäre es interessant, ob du ähnliche Erfahrungen gemacht hast. Und sind die Dunlops spurstabiler. Danke schon mal im Voraus.
    LG
    Markus Starke

    1. Danke Markus, ja, der Hypersportreifen ist ultrastabil, im nächsten Jahr werde ich ihn wieder in Most einsetzen. Über das Pendeln und wie ich es weg bekommen habe, habe ich beim Michelin Road 5 Trail Test geschrieben. https://ideallinie.online/reifenwahl-rennstrecke-mit-strassenbereifung-ktm-1290-super-adventure-s/. Ich denke, dass zum einen ein neuer Reifen wichtig ist, der sportlich gefahren werden kann. Und ganz wichtig, das die Kette richtig gespannt, bzw. nach der Montage mit nen Kettenlaser geprüft werden sollte. Für das beste Ergebnis fahre ich noch ein paar Fahrwerkseinstellungen aus und prüfe vor jeder Tour den asltreifendruck. VMax + Tophandling sind dann immer garantiert! Hier noch der Link, wie ich das Semiaktive Fahrwerk meiner SAS einstelle: https://ideallinie.online/ktm-1290-super-adventure-s-elektronisches-fahrwerks-1×1-und-meine-einstellungen/

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